Yoga – ein idealer Ausgleich zum Berufsalltag

Yoga gegen Stress oder zur allgemeinen Entspannung erfreut sich in Deutschland einer immer größeren Beliebtheit. Auch einige unserer Kolleginnen und Kollegen bei KPMG bringen mit den verschiedenen Übungen ihren Körper, Geist und Atem in Einklang. Unsere Kollegin Yi Meng Appel aus München, Managerin und Prokuristin im Bereich Consulting, ist in ihrer Freizeit sogar ein echter Yoga-Profi. Wir haben uns von ihr vier Grundhaltungen erklären lassen, die Ihr auch als Neulinge im Yoga ausprobieren könnt. Außerdem berichtet sie, wieso Yoga sich bestens als sportlicher Ausgleich zum Job eignet.

 

Vrksasana (Baum)

Bild von der Baum-Übung für Yoga gegen Stress

Der Baum ist eine Yoga-Übung, bei der Ihr mit einem Bein auf dem Boden steht. Mit der Fußsohle des anderen Beines stützt Ihr Euch am Oberschenkel des Standbeines ab. Die Hände sind nach oben gestreckt. Klingt erst einmal ziemlich wackelig und für Beginner ist es das sicher zunächst auch. Yi Meng schwört jedoch auf diese Übung: „Der Baum ist eine Haltung, die sich besonders positiv auf das Gleichgewicht und auf die Konzentration auswirkt.“ Zudem ist die Übung ein Klassiker im Yoga. Gegen Stress hilft sie ebenfalls.

 

Virabhadrasana I (Krieger I)

Bild von der Krieger-Übung für Yoga gegen Stress

In dieser Position steht Ihr im Ausfallschritt, die Arme werden wie Schwerter in Richtung Himmel gestreckt. Yi Meng sagt hierzu: „Der Legende nach hilft der Krieger (Virabhadra) uns dabei, Avidya (Unwissenheit) zu bekämpfen, die als eine der wichtigsten Ursachen allen Leidens auf der Welt angesehen wird. Virabhadrasana fördert die Konzentration und besonders den Energiefluss, lädt den Körper mit Energie auf und steigert die Körperwahrnehmung.“

 

Bhujangasana (Kobra)

Bild von der Kobra-Übung für Yoga gegen Stress

Bei der Kobra liegt Ihr mit aufgerichtetem Oberkörper bäuchlings auf dem Boden und ahmt die aufgerichtete Haltung einer Schlange nach. Yi Meng empfiehlt diese Übung besonders in stressigen Momenten: „Von der Streckung profitieren sowohl die Wirbelsäule samt Rückenmuskeln als auch der Bauch und die Schultern. Die Übung verleiht Energie und stärkt gerade bei Stress die Konzentrationsfähigkeit.“

 

Trikonasana (Das Dreieck)

Bild von der Dreieck-Übung für Yoga gegen Stress

Diese Übung wird im Stehen ausgeführt. Ihr steht mit weit gegrätschten Beinen und neigt den Oberkörper nach vorne. Mit einem Arm stützt Ihr Euch auf dem Boden ab, während der andere in die Luft zeigt. Yi Meng sagt zu dieser Übung: „Es werden vor allem die Beine und die Hüften gestreckt und deren Energielinien bis über die Arme aktiviert. Das hat einen positiven Einfluss auf die Vitalität, Bodenständigkeit und Flexibilität des Körpers.“
Für Yi Meng ist Yoga gegen Stress genau der richtige Sport. Denn Yoga sucht den Ausgleich zwischen Herausforderungen und Entspannung mit dem Ziel, Körper und Geist in Einklang zu bringen. „Da die verschiedenen Übungen meine volle Konzentration erfordern, kann ich sehr schnell von der Arbeit abschalten. Man fokussiert so völlig auf sich selbst“, sagt sie.

Übrigens ist Yoga keineswegs immer eine so ruhige Sportart, wie viele Menschen annehmen. Yi Meng übt beispielsweise auch Ashtanga-Yoga aus, eine sehr anstrengende Variante, bei der man nach anderthalb Stunden nicht nur richtig ins Schwitzen kommen kann: „Die wenigsten können im Ashtanga-Yoga die Übungen über die volle Distanz komplett ohne Pause durchhalten“, berichtet Yi Meng.

Auch in ihrem Job muss sie nicht auf Yoga-Übungen verzichten. Einige Niederlassungen der KPMG, darunter Berlin und München, bieten auch Yoga-Stunden mit einem Trainer an. Zudem benötigt man nicht viel Ausrüstung, sodass man Yoga auch auf Dienstreisen, also beispielsweise nach Feierabend im Hotel oder Fitnessraum, ausüben kann. „Ich habe viele Consultants in meinem Freundeskreis, die gerade auch aus diesen Gründen regelmäßig Yoga gegen Stress und zur Entspannung betreiben“, erklärt uns Yi Meng. Da können wir nur noch hinzufügen: Auf die Matten, fertig, los!

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