Durch Weiterbildung die Karriere aktiv gestalten

Wir zeigen, wie man bei KPMG Karriere machen kann – nämlich auch durch Aus- & Weiterbildung. Deshalb stellen wir an dieser Stelle regelmäßig unsere Trainings, Seminare, Kurse und Trainer vor. Im ersten Teil unserer Reihe sprechen wir mit Nina Kreyer, Leiterin Personalentwicklung bei KPMG. Sie erklärt, worauf es KPMG bei der Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ankommt – und was die Ziffernfolge 70:20:10 damit zu tun hat.

Liebe Frau Kreyer, was bedeuten die Begriffe „Lernen“ und „Förderung“ für die Personalentwicklung bei KPMG?

Das Lernen ist Teil unserer „DNA“. Bei KPMG wird jeder gefördert und ist zugleich gefordert, sich weiterzuentwickeln – so stehen die beiden Begriffe für uns auch im Zusammenhang. Abhängig von den individuellen Stärken und auf Basis der Unternehmensstrategie unterstützen wir deshalb unsere Mitarbeiter darin, den für sie richtigen Weg bei uns zu finden. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, beispielsweise durch ein umfangreiches Trainingsangebot oder die Gelegenheit, sich mal in einem anderen Bereich im Rahmen einer Rotation auszuprobieren. Auch Einsätze im Ausland, die Option auf ein Sabbatical oder als Executive Assistant mit unseren Vorständen zu arbeiten, gehören zu den vielen Möglichkeiten, bei uns den eigenen Karriereweg individuell und durch gezielte Weiterbildung zu gestalten.

Welcher Lern-Philosophie folgen die Weiterbildungsmaßnahmen dabei?

Grundsätzlich ist Lernen bei KPMG nach dem sogenannten 70:20:10-Prinzip ausgerichtet. Man kann das etwa mit dem Erwerb des Führerscheins vergleichen. 10 Prozent stehen für das „formale“ Lernen, beispielsweise dem Erlernen der Verkehrsregeln. 20 Prozent sind das Lernen von und der Erfahrungsaustausch mit anderen, also dem Fahrlehrer, anderen Fahrschülern oder Gespräche mit anderen Fahranfängern. Ein guter Autofahrer wird man aber erst, indem man selber fährt – das sind die 70 Prozent, das Learning by doing. So versuchen wir auch, Lernen bei KPMG zu strukturieren, und legen beispielsweise viel Wert auf Mentoring und persönliche Unterstützung statt dem trockenen Lernen aus Büchern. Wir bilden dabei mit unseren verschiedenen Weiterbildungsmaßnahmen alle drei Komponenten des 70:20:10-Gedankens ab.

Weiterbildung bei KPMG geht also deutlich über klassische Trainings und Kurse hinaus?

Ja, denn bei den klassischen Trainings sprechen wir von den 10 Prozent, also dem formalen Lernen. Welche Kurse dabei für wen und wann richtig sind, wird – mit Ausnahme der Pflichttrainings – ganz individuell entschieden. Alle Trainings werden in unserer KPMG Business School, einem digitalen Organizer für Schulungen, veröffentlicht. Die Mitarbeiter informieren sich dort online und besprechen dann mit ihren Vorgesetzten oder Mentoren, was für sie passend ist. Dabei bieten wir eine Vielzahl von Trainingsformaten an, wie beispielsweise halbtägige Führungswerkstätten oder mehrtägige Summer Schools. Zugleich gibt es moderne eLearnings und Trainings in den lokalen Niederlassungen, sodass jeder das Richtige findet, um „just in time & just enough“ zu lernen, was wichtig und relevant ist. Die 20 Prozent, also das Lernen von und der Erfahrungsaustausch mit anderen, ergänzen das formale Lernen optimal. Wir begleiten die Mitarbeiter dabei unter anderem mit unserem „virtuellen Classroom“. Dort findet nicht nur ortsunabhängiges Lernen in kleinen Teams statt, bei dem der Trainer quasi zum Lernenden kommt, sondern auch ein direkter Austausch zwischen den Kollegen. Auch Mentoring-Programme, wie beispielsweise das Powermentoring vor zentralen Karriereentscheidungen, gehören zu diesen Lernformen.

Welchen Stellenwert nimmt das „Training on the job“ ein?

Da wären wir bei den 70 Prozent, also dem Lernen durch Erfahrung. Wir bieten zum einen die Möglichkeit einer Rotation zwischen verschiedenen Bereichen an. So arbeiten beispielsweise Kollegen aus dem Audit für einige Zeit im Bereich Deal Advisory und umgekehrt. Man kann auch innerhalb des eigenen Bereichs das Team oder den fachlichen Schwerpunkt rotieren. So lernen die Kollegen andere Arbeits- sowie Denkweisen kennen und erhalten eine 360-Grad-Perspektive auf KPMG. Zum anderen kann natürlich auch internationale Erfahrung im Zuge unseres Weiterbildungsprogramms gesammelt werden: Mit „Global Mobility“ und unseren International-Business-Experten ermöglichen wir es unseren Kollegen auf zwei Wegen, fachliche Fähigkeiten über nationale Grenzen hinweg zu erweitern und interkulturelle Kompetenz zu erwerben. Insgesamt ist diese letzte Komponente der „70 Prozent“ bei uns zentral, da sie sicherstellt, dass erlerntes Wissen wirklich „on the job“ angewandt und erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden kann. Mit diesem Gesamtkonzept bestehend aus den drei Komponenten des 70:20:10-Prinzips finden unsere Mitarbeiter ihren ganz individuellen Karriereweg bei KPMG – eben durch gezielte Weiterbildung mit dem richtigen Medium und zur richtigen Zeit.

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