Täglich erfährst Du hier auf Reinblicke, was unsere Teilnehmer des IT-Workshops 2016 ,,Come to where IT happens“ im Silicon Valley erleben! Außerdem geben wir Dir Antworten auf die Bewerberfragen, die uns rund um den Einstieg bei KPMG am häufigsten gestellt werden. Du möchtest direkt zu der aktuellen Bewerberfrage springen? Dann klicke jetzt auf ,,Think Global: mit KPMG ins Ausland?“ und erfahre mehr darüber, wie der Einstieg bei KPMG in den ersten Tagen aussieht – oder lese jetzt unter ,,Anreise San Francisco“, was unsere Teilnehmer an ihrem fünftem Tag erlebt haben!

Inhalt

  1. Anreise San Francisco
  2. Think Global: mit KPMG ins Ausland? Interview mit Milan Lucas

 

Anreise San Francisco

Freitag, 1. Juli 2016
Direkt nach dem Frühstück machten wir uns gemeinsam auf den Weg in Richtung der viertgrößten Stadt Kaliforniens: San Francisco. Gegen Mittag wurden dann dort die Teilnehmer offiziell in der Niederlassung von KPMG LLP begrüßt. Drei Mitarbeiter aus den Bereichen Deal Advisory, Financial Services und Cyber Security gaben umfangreiche Einblicke in die Arbeit der amerikanischen Kolleginnen und Kollegen. Sie zeigten den Teilnehmern auf, wie die KPMG LLP die Unternehmen im Silicon Valley und Umgebung mit den unterschiedlichen Services unterstützt. Viele der Big Player und innovativen Start-ups, die wir im Valley besucht oder gesehen haben, werden von KPMG LLP von San Francisco aus zu verschiedensten Themen betreut. Ob zu Omnichannel, Big Data, Cyber-Security-Fragen oder Transformationen von Geschäftsmodellen: Die Kolleginnen und Kollegen wissen, was die verschiedenen Branchen heute und morgen bewegt. Man merkte deutlich: Einblicke zu diesem Wissen haben sie heute sehr gerne und mit viel Leidenschaft gemeinsam mit den Studenten geteilt.

Nach dem Mittagessen wurde es dann ernst: Die Ergebnispräsentationen standen an! Die vielen unterschiedlichen Ansätze haben uns und die Jury sichtlich begeistert. Vor allem eins stand im Fokus: die Persönlichkeiten der Teilnehmer. Wir haben vorab bei unseren mitgereisten Kolleginnen Christina Rauleder und Josephin Gleixner nachgefragt, worauf es ihnen als Jury-Mitglieder bei den Präsentationen ankommt:

Und was sagten unsere Teilnehmer im Vorfeld zu den Präsentationen? Wir haben vorab mal bei Cord und Christian nachgehakt:

Cord Weihrich
studiert BWL an der Universität Mannheim

Cord Weihrich„Vor so einer Präsentation ist man natürlich immer etwas aufgeregt, aber wir haben ein tolles Team und sind gut vorbereitet. Ich mache mir deshalb für später nicht allzu große Sorgen. Der Schlüssel zum Erfolg ist für mich eine gute Vorbereitung und auch während der Präsentation authentisch zu bleiben.“

 

Christian Bartelheimer
studiert Management Information Systems an der Universität Paderborn

christian-bartelheimer„Wir fühlen uns gut vorbereitet und sind auch bei den Probeläufen super in der Zeit gewesen. Natürlich ist der Rahmen sehr besonders, man hat zwar im Laufe des Studiums bereits oft präsentiert, aber natürlich noch nicht in so einem Rahmen wie hier im Silicon Valley und San Francisco. Ich denke der Erfolgsfaktor wird sein, wie gut es uns gelingt, sich von den anderen abzuheben. Wir haben deshalb ein aus unserer Sicht außergewöhnliches Konzept entwickelt und wollen so unseren USP als Team zeigen.“

 

Natürlich haben wir für Euch ein paar Impressionen von den heutigen Präsentationen festgehalten:

Die Teams, die gerade nicht präsentieren mussten, kamen in den Genuss einer exklusiven Stadtführung durch San Francisco.

Wie lässt man einen solch ereignisreichen Tag am besten ausklingen? Natürlich mit einem gemeinsamen Abendessen, bei dem auch die Sieger der Fallstudie verkündet werden. Die Namen erfahrt Ihr hier morgen in unserem letzten Tagesbericht. Eins steht schon jetzt fest: Es war ein gelungener Tag. Wir freuen uns auf morgen, denn dann haben alle Teilnehmer Freizeit und die Möglichkeit, San Francisco auf eigene Faust zu erkunden.

 

Think Global: mit KPMG ins Ausland?

Bereits zu Beginn unserer Reise hatten wir Euch über einige exotische Einsatzorte der Kolleginnen und Kollegen bei KPMG berichtet. Heute wollen wir die Chance nutzen und Euch mehr über das Thema Secondments, also Entsendungen unserer Mitarbeiter ins Ausland, erzählen. Schließlich haben unsere Workshop-Teilnehmer heute in der Niederlassung von KPMG LLP in San Francisco mit Milan Lucas, Manager im Bereich Audit, bereits einen Kollegen aus Deutschland getroffen, der derzeit Projekterfahrung in den USA sammelt. Er arbeitet seit bereits eineinhalb Jahren hier und ist noch bis Juli 2017 in Kalifornien. Deshalb hat er uns einiges zum Thema verraten – und zusätzlich haben wir natürlich auch bei unseren mitgereisten Kollegen aus dem Bereichen Audit, Consulting und Financial Services nachgefragt, was sie uns zum Thema Auslandseinsatz aus ihren Bereichen mitgeben können.

Milan, wo arbeitest Du gerade und was sind Deine fachlichen Schwerpunkte?
Ich arbeite derzeit im Office von KPMG LLP in Santa Clara, also im Silicon Valley. Meine Schwerpunkte sind hier Integrated Audits nach US-GAAP unter Beachtung von AICPA und PCAOB mit Fokus auf US-börsengelistete Unternehmen aus dem Hardware-Technologie-Bereich.

Wie kamst Du zu der Möglichkeit, ins Silicon Valley entsendet zu werden?
Ich habe schon früh meinem Mentor in Deutschland von meinem Interesse an einer Auslandsentsendung berichtet. Ich wurde von ihm sehr unterstützt, da auch er bereits mehrere Jahre auf Entsendungen war, unter anderem auch in den USA. Er hat für mich den Kontakt zum Office von KPMG LLP im Silicon Valley hergestellt, nachdem wir intensiv über strategisch sinnvolle Möglichkeiten und Standorte für meine Entsendung gesprochen haben.

Wie hast Du Dich auf Dein Secondment vorbereitet?
Die Zeit vom Beginn der Gespräche über die eigentliche Entsendung bis hin zum Abflug war tatsächlich relativ kurz. Ich war bereits im Rahmen eines Schüleraustausches für ein Jahr in den USA und zudem im Vorfeld für ein Jahr nach London entsendet worden, daher fühlte ich mich durch diese Erfahrungen gut vorbereitet. Grundsätzlich denke ich aber, egal wie gut man sich vorbereitet, man springt in der einen oder anderen Situation trotzdem auch mal ins kalte Wasser. Aber das ist ein genauso wertvoller Teil der Erfahrung und des persönlichen Entwicklungsprozesses.

Was waren die Voraussetzungen für das Secondment?
Grundsätzlich sind ein Interesse für einen Auslandseinsatz sowie eine entsprechende Motivation sehr wichtig. Aber es gibt natürlich auch Auswahlkriterien, wie beispielsweise eine sehr gute Performance im KPMG-Heimatland. Entsprechende Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt und man sollte sich auch auf das eine oder andere Bewerbungsgespräch mit deutschen oder entsprechenden ausländischen Kollegen vorbereiten.

Wie hat Dein Secondment bislang Deine Arbeit bereichert?
Mein Secondment hat mich bereits in den ersten eineinhalb Jahren hier enorm bereichert. Neben der fachlichen Komponente hat mich die Zeit hier auch persönlich weitergebracht. Ich habe eine Vielzahl interessanter Menschen aus allen Teilen der Welt kennengelernt und ein fantastisches Netzwerk aufgebaut, das auch in Zukunft sehr hilfreich sein wird.

Welchen Tipp kannst Du den Studenten mitgeben, die Interessen an einem Secondment bei KPMG haben?
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein vorangegangenes Auslandssemester oder ein Praktikum im Ausland sehr empfehlenswert ist. Man sollte schon frühzeitig über mittel- und langfristige Ziele in der eigenen Karriere nachdenken und im nächsten Schritt überlegen, welche Auslandsaufenthalte dazu passen könnten. Ich mache mal zwei Beispiele mit Blick auf ein Secondment in den USA: Wer beispielsweise einen Fokus auf den Energiesektor legen möchte, für den macht eine Entsendung nach Texas durchaus Sinn. Wer sich eher für die Bereiche Technologie, Software oder auch Private Equity interessiert, der ist wiederum im Silicon Valley gut aufgehoben.

Vielen Dank für diese Einblicke und für Deine Zeit, Milan!

 

Audit

Grundsätzlich gibt es im Bereich Audit zwei Arten von Entsendungen: Zum einen das Short Term Assignment, das sind kurze Projekteinsätze im Ausland, die maximal sechs Monate dauern. Solche kürzeren, projektbedingten Entsendungen können auch schon in den ersten Berufsjahren erfolgen und sind eine wertvolle Erfahrung für den weiteren Karriereweg bei KPMG. Zum anderen das Long Term Assignment, dabei handelt es sich um längere Entsendungen an alle möglichen Orte der Welt. Hier geht es um eine Dauer von zwei bis drei Jahren. Längere Entsendungen machen die Mitarbeiter meist nach Absolvierung der relevanten Berufsexamina und/oder nach der Beförderung auf Manager-Ebene.

Consulting

Auch im Consulting sind ein globaler Austausch und der Ausbau von internationalem Know-how unserer Mitarbeiter wichtig. Im Bereich „International Business“ werden bereichsübergreifend internationale Einsätze vorgenommen. Im Consulting unterstützen wir insbesondere Secondments, die mit konkreten Geschäftsentwicklungs- und Kundenbetreuungsaufgaben verbunden sind. Aktuell möchten wir beispielsweise eine Stelle in Shanghai besetzen und haben ein Joint Venture in Istanbul mit der türkischen Mitgliedsgesellschaft von KPMG. Darüber hinaus gibt es nach dem Einstieg bei KPMG auch in unserem Intranet einen globalen Stellenmarkt, über den man sich gezielt für bestimmte lokale Practices bewerben kann.

Financial Services

Berufserfahrene haben auch im Bereich Financial Services die Möglichkeit, für ein Projekt ins Ausland zu gehen, um ihren Erfahrungshorizont um internationale Projekterfahrung zu erweitern. Mit entsprechender Erfahrung besteht die Möglichkeit, bis zu fünf Jahre bei einer der anderen KPMG-Mitgliedsgesellschaften im Ausland zu arbeiten.

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