Für die einen ist es vielleicht nur ein Spiel. Für andere bedient es lediglich ein uraltes Kneipenimage. Für Melanie Süßenguth ist es vor allem eines: knallharte Kopfarbeit. Unsere KPMG-Mitarbeiterin begeistert sich seit ihrem 15. Lebensjahr für Poolbillard. „Mit jedem Spielzug gibt es eine neue Problemstellung, für die man Lösungswege finden muss.“ Nachdem sie sich ihrem Sport zwischendurch weniger widmen konnte, verbringt Melanie seit den letzten drei Jahren wieder sehr viel Zeit mit dem Queue. Das intensive Training hatte einen Grund: 2014 nahm sie an der Deutschen Frauenmeisterschaft teil und gewann. Damit qualifizierte sie sich für die Europameisterschaft – und erreichte den 9. Platz, eine beachtliche Leistung für jemanden, der den Sport neben dem Berufsalltag ausführt. „Poolbillard ist in Deutschland nicht als Profisport anerkannt. Man erhält nicht die Aufmerksamkeit wie beispielsweise im Fußball. Das ist in Ländern wie Russland anders – da werden die professionellen Spieler sehr gut unterstützt.“

Doch das hält Melanie nicht davon ab, weiterhin ganz oben mitzuspielen. Sie meint, jeder brauche ein Hobby oder eine persönliche Leidenschaft, woran er sich außerhalb seines Jobs erfreuen kann. Das sei wichtig für den Körper und Geist – auch als Ausgleich zum Berufsalltag. Ihren Erfolg hat Melanie vor allem ihrem Ehrgeiz zu verdanken. Man müsse dranbleiben und es gehöre eine ordentliche Portion Geduld und Disziplin dazu. Vor allem aber dürfe die Begeisterung für Billard nicht fehlen. Was die Faszination des außergewöhnlichen Sports ausmacht? Als Antwort zitiert sie Albert Einstein, der sagte:

„Billard ist die hohe Kunst des Vorausdenkens. Es ist nicht nur ein Spiel, sondern in erster Linie eine anspruchsvolle Sportart, die neben physischer Kondition das logische Denken eines Schachspielers und die ruhige Hand eines Konzertpianisten erfordert.“

Melanie liebt die Herausforderung, das Knifflige und das Aufdecken kreativer Lösungswege. „Das ist in meinem Job ja nicht anders – Hobby und Beruf können sich also gegenseitig befruchten.“ Bei uns im Unternehmen beschäftigt sich Melanie vor allem mit Compliance-Richtlinien, Steuerrecht und Jahresabschlüssen: „Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, muss erst einmal der beste Lösungsweg gefunden werden. Das macht den Job spannend und interessant.“ Bevor Melanie zu KPMG kam, hat sie eine Ausbildung als Steuerfachangestellte absolviert. Noch während ihres Jobs in einem Steuerbüro bewarb sie sich bei uns. Der Grund? Sie wollte sich weiterbilden, beruflich vorankommen, etwas erreichen – das Examen zum Steuerberater ist ihr Ziel.

Letztlich überzeugt haben sie die Kollegen bei KPMG: „Niemand ist stocksteif, wie ja vielleicht viele denken würden. Trotz einer gewissen Kleiderordnung gibt es viele junge, offene und intelligente Menschen. Viele haben interessante Hobbys oder engagieren sich im sozialen Bereich.“ Daher motiviert Melanie Interessierte, sich bei uns zu bewerben. KPMG biete für einen Einstieg beste Voraussetzungen und unterstütze Mitarbeiter bei der Verwirklichung persönlicher Ziele. „Auch individuelle Wünsche werden berücksichtigt – so kann ich für das Training oder Turniere auch mal weniger Stunden arbeiten oder nach Rücksprache spontan freie Tage nehmen.“

Dies wollen wir Melanie auch zukünftig ermöglichen, denn sie hat nicht nur für ihre berufliche, sondern auch für die sportliche Karriere noch einiges vor: „Mein großes Ziel? Einmal bei der Weltmeisterschaft dabei sein, denn das war schon immer mein Traum.“

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