Ihr erstes Paar Skates kaufte sich Ina Heinz zu ihrem 40. Geburtstag. Nachdem sie dann im Internet einen passenden Kurs suchte, landete sie aber erst mal bei einem Basketballverein, der auf Skates statt auf Turnschuhen unterwegs war. Ein gutes Training, wie sie zurückblickend feststellt: „So hat man das Skaten schnell gelernt. Denn beim Basketballspielen hat man nicht darüber nachgedacht, was man mit den Skates genau macht.“ Nach einiger Zeit zog es sie aber nach draußen. Und hin zu höheren Geschwindigkeiten.

Ina verabschiedete sich vom Basketball. Sie wechselte den Verein und aus einem Hobby wurde im Laufe der Jahre schließlich eine echte Leidenschaft: das Speedskating. Auf die Frage, was man denn genau unter Speedskating verstehe, antwortet Ina kurz und bündig: „Es ist wie Eisschnelllauf, nur auf Rollen.“ Im Jahr 2008 nahm sie zum ersten Mal am Berlin-Marathon teil – dem weltweit größten Inline-Marathon überhaupt. Seitdem geht sie hier jedes Jahr an den Start.

KPMG Ina Heinz Speedskating

 

Bei KPMG kümmert sich Ina im Bereich Governance & Assurance um alles Organisatorische. Dabei betreut sie in ihrer Funktion als Partnerassistentin zwei Partner sowie deren jeweilige Teams. Ihr Aufgabenbereich umfasst unter anderem die Koordination der Termin- und Reiseplanung, den Postverkehr sowie Aufgaben im Bereich Controlling und Abrechnung. Das Speedskating ist für sie der perfekte Ausgleich, für den sie sich etwa dreimal die Woche Zeit nimmt, entweder abends oder tagsüber am Wochenende. Bei KPMG steht sie damit nicht allein da: „Der Sport verbindet uns auch im Beruf.“

Genau diese Verbindung hat dazu geführt, dass Ina überhaupt mit dem Speedskating angefangen hat. „Charlotte Salzmann, eine Partnerin bei KPMG, suchte jemanden im Team, der mit ihr den Berlin-Marathon skatet. Wir kamen ins Gespräch und daraufhin habe ich ihr versprochen, dass ich mit dem Skaten anfange.“ Mittlerweile sind die beiden in Berlin und Köln gemeinsam an den Start gegangen. Regelmäßig nimmt sie mit Charlotte nicht mehr nur am Berlin-Marathon teil, sondern auch an Skatetouren durch ganz Deutschland. „Wir sind heute eben nicht nur Kolleginnen, sondern durch unser gemeinsames Hobby auch echte Freundinnen geworden“, sagt Ina rückblickend.

Aber auch beim Berliner Firmenlauf, bei dem auch KPMG an den Start ging, war sie dabei. Wer als schnellster KPMG-Skater im Ziel ankam? Klar, Ina. In ihrer Altersklasse war sie bei diesem Wettbewerb sogar die Viertschnellste insgesamt. Doch auch der B2RUN, die Deutsche Firmenlaufmeisterschaft, ist bei KPMG ein Thema. Hier nimmt Ina jährlich gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen teil. So wie ihr Regionalvorstand, der sich bei Ina gerne auch mal nach dem aktuellen Speedskating-Stand informiert.

Dem Speedskating verdankt Ina vor allem viele spannende Eindrücke und Begegnungen. Ob im Ausland vor malerischer Kulisse – wie beispielsweise 2015 auf Zypern – oder bei einer der zahlreichen Veranstaltungen in Deutschland, wie die Düsseldorfer Rollnacht oder die dreitägige NRW-Inlinetour. Ziel seien zwar immer die bevorstehenden Wettkämpfe, doch das Motto lautet ganz klar: „Der Weg ist das Ziel.“ Denn wie sie selbst sagt, sind die Touren in der Vorbereitungszeit einfach nur schön.

Was Speedskating für Ina so besonders macht? „Ganz klar: der Teamspirit.“ Egal ob sie mit 50, 900 oder 3.000 Leuten unterwegs ist. Ein Thema, das ihr auch im Job wichtig ist: „Wir gehören alle zusammen zu einem Team. Die Begegnungen bei KPMG sind immer kollegial, freundschaftlich und angenehm.“ Eine weitere Gemeinsamkeit: „Man braucht immer ein wenig Ausdauer, um seine Ziele zu erreichen. Aber sowohl im Job als auch beim Speedskating ist man ja eigentlich immer im Team.“ Das helfe ihr sehr, vor allem dann, wenn es im Büro mal etwas hektischer wird: „Das Miteinander ist in jeder Hinsicht positiv.“

Speedskating-Anfängern rät sie übrigens, keine Berührungsängste zu haben: „Das Schöne ist, dass man relativ schnell Erfolge verzeichnet.“ Preiswerte oder gar kostenlose Kurse in und rund um Berlin gibt es viele. Zum Beispiel auf dem Tempelhofer Feld. Oder die Skatenights im Sommer. Wer möchte, kann wie Ina übers Speedskating auch andere Länder kennenlernen – neu für sie war beispielsweise Kuba. Und wer weiß: Vielleicht geht man dann beim nächsten Berlin-Marathon ja gemeinsam mit Ina an den Start. Sie ist in jedem Fall wieder dabei.

 

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