„Tanzen ist wie im Rausch zu sein – natürlich im positiven Sinn“, versucht Antje Reißmann das Gefühl zu beschreiben, wenn sie auf der Tanzfläche ihr Bestes gibt. Die Teamassistentin im Bereich GMS (Tax) bei KPMG tanzt mit großer Leidenschaft bereits seit fast 20 Jahren. Mit Standard- und lateinamerikanischen Tänzen fing sie für ihren Abiturball an. Später im Studium wurde das Training in Kursen an der Universität intensiviert. „Ich bin immer zum Semesterball gegangen. Das war für mich jedes Mal das Highlight.“ So entwickelte sich aus ihrem Hobby ein Breitensport und schließlich sogar Turniertanz.

Es gefällt Antje, mit vielen Menschen zusammen zu sein, die eine gemeinsame Leidenschaft verbindet. „Fast alle meine Freunde haben mittlerweile etwas mit dem Tanzen zu tun. Der Sport macht viel Freude und man muss viel Ehrgeiz mitbringen, wenn man etwas erreichen möchte“, ergänzt Antje. Während sie in einer Anwaltskanzlei arbeitete, tanzte sie sich in ihrer Freizeit mit Freude, Training und Talent bis zur höchsten Leistungsklasse im Paartanz. Es sei einfach die Bewegung in Kombination mit der Musik sowie das gesamte Ambiente, das sie beim Tanzen begeistert und den Alltag in den Hintergrund rücken lässt. Doch neben viel Leidenschaft und Geduld gehöre zum Paartanz auch das Gespür für den anderen, betont Antje. „Das Konfliktpotenzial mit dem jeweiligen Tanzpartner ist in den erfolgreichen Klassen doch recht hoch. Auch deshalb habe ich mich später entschlossen, eine Pause einzulegen.“

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Antje bewarb sich 2007 bei KPMG für eine Position im Bereich Internationales Steuerrecht. „Ich wollte eine Veränderung. Etwas mit mehr Anspruch als in der Kanzlei. Das Jobangebot bei KPMG gefiel mir. Insbesondere weil es international ausgerichtet war.“ Sie erinnert sich, dass sie in ihrer Abteilung sehr freundlich aufgenommen wurde und alle direkt mit ihr per Du waren. Der Umgang miteinander sei sehr persönlich. Antje ist aktuell als Teamassistentin Ansprechpartnerin für 30 Mitarbeiter. „Die Tätigkeit ist sehr nah am Menschen und vielschichtig. Ich lerne hier nie aus – das macht es für mich interessant und herausfordernd: der Kontakt zu Mandanten, neue Prozesse umsetzen und viel organisieren. Das spornt mich an.“

Neben ihrer vielseitigen und anspruchsvollen Tätigkeit bei KPMG bekam sie von einer Freundin das Angebot, mit ihr Equality zu tanzen. Da Antje ihr Tanztalent wieder aufleben lassen wollte, nahm sie das Angebot mit Begeisterung an – und feierte damit ihr persönliches Comeback auf die Tanzfläche. Vor drei Jahren gewannen die beiden Frauen auf Anhieb die Deutsche Meisterschaft in ihrer Leistungsklasse (Hauptgruppe C). Die Startvoraussetzungen für eine Deutsche Meisterschaft seien beim Equality nicht so eingefahren wie bei den Wettkämpfen im Paartanz. Das Besondere an diesem Erfolgserlebnis war für sie die menschliche Atmosphäre: „Die Stimmung beim Equalitytanzen ist sehr familiär, es herrscht ein freundschaftliches Miteinander – trotz der Konkurrenz auf der Tanzfläche.“ Einmal in der Woche trainiert sie, während der Turniervorbereitung dann auch bis zu dreimal wöchentlich. „Das Schöne ist, dass man sich jedes Mal verbessern kann und immer etwas Neues dazulernt.“

Antje empfindet das auch bei KPMG als Privileg: „Das ist eine Gemeinsamkeit des Tanzens mit meinem Berufsleben: Man motiviert sich gegenseitig, geht offen miteinander um und möchte gemeinsam Ergebnisse mit hoher Qualität erzielen. Aber auch mal Kritik zu äußern oder entgegenzunehmen sollte möglich sein.“ Sie ergänzt: „Die Arbeit bei KPMG hat mich hinsichtlich dieser Kritikfähigkeit geschult und vom Turniertanz habe ich gelernt, selbstbewusst zu sein. Ich weiß, was ich kann. Das ergänzt sich gut.

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