eine Gruppe von 4 Jungendlichen sitzen freundlich und aufgeschlossen neben einander

Was machen nach der Ausbildung? Kann ich mit einer kaufmännischen Ausbildung in die Wirtschaftsprüfung (Audit) gehen? Ja, bei KPMG unterstützen uns unsere Audit Assistants direkt beim Kunden vor Ort: Die Kollegen von Audit Attestation begleiten dabei alles rund um die klassische Prüfung von Konzern- und Jahresabschlüssen.

Im Bereich der Wirtschaftsprüfung wollte auch Christian Börner arbeiten und er suchte nach seiner abgeschlossenen Ausbildung zum Bankkaufmann einen abwechslungsreichen Job, der zudem eine Weiterbildung nach kaufmännischer Ausbildung ermöglicht.

Seit Oktober 2017 ist er für uns im Bereich Audit Attestation in Köln im Einsatz. Christian erzählt im Interview, was man nach einer Ausbildung machen kann, wie er zu KPMG gekommen ist und warum die Wirtschaftsprüfung für ihn ein so spannendes Feld ist.

Mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann in der Tasche in die Wirtschaftsprüfung

Nach der Schulzeit habe ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert. Während dieser Zeit fragte ich mich, was machen nach der Ausbildung? Ich überlegte mir, welcher Bereich mir nach dem Abschluss besonders reizvoll erscheint. Wirtschaftsprüfung? Das könnte ich mir ja mal näher anschauen, dachte ich. Bei der Suche nach passenden Unternehmen bin ich zwangsläufig auch auf KPMG gestoßen und habe mich über die Einstiegsmöglichkeiten informiert.

Tatsächlich kann man bei KPMG mit abgeschlossener kaufmännischer Ausbildung als Audit Assistant einsteigen und ist neben der Arbeit im Büro auch direkt beim Kunden vor Ort dabei. Das fand ich spannend, denn die Aufgaben erschienen mir weitaus vielfältiger als stupides Zahlen abhaken. Also bewarb ich mich.

Nach dem Abschicken der Bewerbung ging es ganz schnell

Für die Bewerbung habe ich alle nötigen Unterlagen wie Lebenslauf, Zeugnisse und Anschreiben vorbereitet und im Karriereportal von KPMG hochgeladen. Im Anschluss ging alles sehr schnell. Ich erhielt innerhalb weniger Tage aus der nächstgelegenen Niederlassung einen Anruf mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch. Und eine Woche nach dem Vorstellungsgespräch bekam ich ein Angebot: ich musste nicht lange überlegen und wusste, was ich nach der Ausbildung machen will. Das war meine Chance. Da es deutschlandweit Niederlassungen von KPMG gibt, musste ich noch nicht mal umziehen.

Meine Nervosität verschwand in der ersten Woche durch gute Vorbereitung auf den Job

Anfang Oktober ging es dann endlich los. Im Vorfeld wurde ich bereits schriftlich über das grobe Rahmenprogramm am sogenannten Start-Tag informiert. Dort finden sich alle Neustarter ein – egal ob Praktikant, Audit Assistant, Assistant Manager oder Manager. Meine Nervosität war natürlich groß. Wie werden meine Kollegen sein? Wie werden final meine Aufgaben sein? Wie läuft für mich die erste „Busy-Season“?*

Diese und weitere Fragen wurden allesamt am ersten Tag geklärt. Ich habe auch neue Kollegen aus anderen Bereichen kennen gelernt, zu denen ich heute noch Kontakt habe. Und natürlich erhielten wir die IT-Ausstattung, um für den ersten Einsatz beim Mandanten startklar zu sein.

Am zweiten Tag wurde ich morgens von einem Partner empfangen und meinen neuen Kollegen vorgestellt: Ich unterstütze die Prüfungsteams aus dem Bereich Public Sector, also Unternehmen bei denen grundsätzlich ein öffentliches Interesse besteht. Dies können Unternehmen aus der Energiewirtschaft sein, aber z.B. auch Krankenhäuser, Universitäten oder Kommunen.

Ein Job in der Wirtschaftsprüfung trägt eine große Verantwortung mit sich

Die erste Woche bestand hauptsächlich aus dem Kennenlernen meiner neuen Kollegen, die Einrichtung der IT-Ausstattung, Bestellung des Diensthandys und Firmenkreditkarte. Ich habe auch verschiedene Schulungen besucht, die in der Niederlassung Düsseldorf stattfanden. Dort wurde uns Neueinsteigern u.a. der Prüfungsansatz erläutert, die Wichtigkeit der Unabhängigkeit und viele weitere Themen, die für die Arbeit im Bereich Audit von Bedeutung sind. Denn ein Job in der Wirtschaftsprüfung trägt eine große Verantwortung mit sich. Nach der ersten Woche fühlte ich mich dann bereit, die ersten Erfahrungen auf dem ersten Einsatz beim Mandanten zu sammeln.

Durch die verschiedenen Themen und Mandate sind die Aufgaben sehr abwechslungsreich

Das Team darf ich in vielen verschiedenen Themen unterstützen. Grundsätzlich steht immer ein grober Rahmen, welche Prüfungshandlungen von welchem Prüfer durchgeführt werden. Welche Prüfungsfelder angegangen werden, wird im Vorfeld von Partner, Manager, Prüfungsleiter und dem Team in einem Risk Assessment festgelegt. Dort werden u.a. fehleranfällige Bilanzpositionen identifiziert und die weitere Herangehensweise geklärt.

Natürlich gilt es da immer unternehmens- und branchenspezifische Faktoren besonders zu berücksichtigen. Auf Grund meiner vorherigen Tätigkeit im Finanzsektor kann ich meine Erfahrungen besonders gut in der Prüfung der Finanzanlagen oder der liquiden Mittel einsetzen. Hier sind meine Aufgaben u.a. die Abstimmung der Kontostände oder der Prüfung und der kritischen Würdigung der Darlehensverträge.

Ich finde es faszinierend, wie viel ich in den ersten Monaten dazulernen konnte

Darüber hinaus kann ich mich auch neuen Themen widmen: z.B. ob die Erträge und Aufwendungen dem richtigen Geschäftsjahr zugeordnet werden, die einwirkenden Risiken angemessen durch die Bildung von Rückstellungen berücksichtigt werden, oder die getätigten Investitionen mit dem durch Aufsichtsrat und Geschäftsführung vereinbarten Investitionsplan vereinbar sind.

Ich finde es faszinierend, wie viel ich in den ersten Monaten dazulernen konnte. Dabei hilft mir, dass wir die Jahresabschlussprüfung beim Mandanten vor Ort durchführen und meine erfahrenen Kollegen im selben Prüferzimmer sitzen. Hier kann ich meine Fragen auf dem kürzesten Weg stellen und kann von meinen Kollegen viel lernen. Neben der Arbeit im Büro ist der Einsatz beim Mandanten natürlich auch mit einer Reisetätigkeit verbunden.

Diese Fähigkeiten und Kenntnisse brauche ich für die Arbeit als Audit Assistant

Klar, wichtig für die Arbeit in der Wirtschaftsprüfung sind buchhalterische Kenntnisse, ein Grundverständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und natürlich Spaß an Zahlen. Ich mag selbstständiges Arbeiten und Dinge im Detail zu analysieren.

Auch Englischkenntnisse benötige ich des Öfteren. Zum einen sind unsere Prüfungsprogramme, mit denen wir arbeiten, in englischer Sprache. Hin und wieder kann es auch vorkommen, dass für die Prüfung relevante Schriftstücke (z.B. Gutachten oder Schriftverkehr) in englischer Sprache aufgesetzt sind. Zum anderen sind die Fachbegriffe weitestgehend auf Englisch – ich habe das zu Beginn mit Vokabellernen verglichen. Die Prüfungsdokumentation an sich und die Kommunikation mit dem Mandanten und innerhalb des Prüfungsteams waren bisher jedoch auf Deutsch.

Von der Ausbildung zum Bankkaufmann zum Wirtschaftsprüferexamen – mit KPMG möglich

Meine vorherige kaufmännische Ausbildung hilft mir bei meiner Arbeit sehr. In meiner Ausbildung und späteren Tätigkeit als Bankkaufmann waren Themen wie Buchhaltung, Rechnungslegung und Bilanzierung immer von Bedeutung. Diese Kenntnisse ermöglichen mir in vielen Themen mit einem fundierten Grundwissen an die Sache zu gehen.

Durch den Wechsel zu KPMG kann ich hier mein Fachwissen deutlich vertiefen und Einblicke in Unternehmensprozesse erhalten, die für viele im Verborgenen bleiben. Das sehe ich als Chance und Herausforderung, um mich in den verschiedenen Teilbereichen einer Prüfung weiterzuentwickeln und immer herausfordernde und verantwortungsvollere Prüfungen zu widmen.

Das alles kann man nach der Ausbildung machen und mein großes Ziel ist es, mich irgendwann nach Abschluss meines berufsbegleitenden Bachelor-Studiums einem der anspruchsvollsten Examensprüfungen in Deutschland zu stellen: Dem Wirtschaftsprüferexamen.

 

*Für viele Unternehmen ist im Dezember der Jahresabschlussbericht fällig. Daher nennen Wirtschaftsprüfer die Zeit von November bis April „busy season“.

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Kaufmännischer Mitarbeiter/Buchhalter (m/w) Wirtschaftsprüfung