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Unsere Kollegin Tanja wollte auf ihrem Karriereweg schon früh gewohnte Pfade verlassen, für einige Monate Erfahrungen in einem anderen Bereich sammeln und ihr Netzwerk ausbauen. Das Rotationsprogramm AuditXPERIENCE macht genau das möglich. Für drei Monate rotierte Tanja aus ihrem „Heimatbereich“ Finance Advisory in die klassische Wirtschaftsprüfung (Audit Attestation). Welche spannenden Erfahrungen sie bei ihrer Job Rotation in Audit gemacht hat, erzählt sie Dir hier.

Mein Weg zu Audit

Der Bereich Audit hat mich schon immer irgendwie fasziniert. Bereits im Praxissemester meines Bachelorstudiums im Bereich International Business habe ich WP-Luft in einer kleineren Steuerberaterkanzlei geschnuppert. Danach war für mich klar: Das will ich machen! Deshalb habe ich mich bei KPMG beworben, genauer gesagt im prüfungsnahen Beratungsbereich Finance Advisory. Unser Team findet zukunftsfähige Lösungen für ein modernes Rechnungswesen bei unseren Mandanten. Dabei geht es zum Beispiel um den Einsatz von neuen Technologien (z.B. Robotic Process Automation, Process Mining, AI) oder um die Steigerung von Transparenz und Effizienz in den Prozessen an sich. Zudem unterstützen wir unsere Mandanten bei Fragen zur Rechnungslegung, sowohl im Tagesgeschäft als auch in besonderen Situationen wie zum Beispiel bei Börsengängen oder anderen Kapitalmarkttransaktionen. Die Projekte sind bei uns ziemlich vielfältig – langweilig wird es tatsächlich nie!

Der Wechsel – über den Tellerrand schauen

Den Wunsch nach einer Job Rotation innerhalb von Audit zu Attestation hatte ich schon direkt nach meinem Berufseinstieg. Das ist bei KPMG der Bereich, welcher die Jahres- und Konzernabschlüsse von Unternehmen aller Branchen und Größen prüft – sozusagen „das Herzstück“ einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Der Wechsel verlief dann problemlos und nach meinen ersten neun Monaten war es auch schon soweit. Job Rotationen werden bei KPMG grundsätzlich sehr gefördert, deshalb unterstützte meine Führungskraft mein Vorhaben von Anfang an. Meine Motivation? Ich wollte einfach mal über der Tellerrand schauen und ein besseres Verständnis für die Arbeit der Abschlussprüfer entwickeln. Worauf achten Prüfer besonders? Wie läuft die Dokumentation und der Reviewprozess ab? Auf alle diese Fragen wollte ich eine Antwort. Dieser Perspektivwechsel hilft mir nun auch wieder in Projekten in meinem „Heimatbereich“ Finance Advisory, da ich die gewonnenen Erfahrungen in meiner täglichen Arbeit anwenden kann.

Mein Daily Business bei Audit Attestation

Von den Attestation-KollegInnen wurde ich sehr herzlich aufgenommen. Sie haben mir alles gezeigt, was essenziell für die tägliche Arbeit ist: Zum Beispiel, wie man sich und seine Aufgaben am besten organisiert, wie man sich in den Prüfungstools zurechtfindet und darin dokumentiert und wie man eigentlich „richtig prüft“. Neben einer anfänglichen Schulung ist vieles einfach „learning on the job“. Da ist es Gold wert, so ein tolles Team im Rücken zu haben. Während meiner Job Rotation in Audit war ich auf zwei kleineren Mandaten in der Nähe. Die Prüfungsteams waren dementsprechend etwas kleiner, aber trotzdem vom Partner bis zum Associate bunt durchmischt. Jeder von uns hatte sein eigenes Prüfgebiet zu betreuen. Das können die Felder Anlagevermögen und Abschreibungen, Rückstellungen oder Materialaufwand und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sein, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen. Die Prüfungsergebnisse werden dann mit dem Mandanten besprochen und dokumentiert. Das alles erfordert eine sehr strukturierte und genaue Arbeitsweise, die ich bereits aus meinem eigentlichen Job mitgebracht habe. Die enge Zusammenarbeit mit den Mandanten hat mir dabei besonders Spaß gemacht, denn auch bei Finance Advisory habe ich sehr viel und sehr gern Kundenkontakt. Ein Asset also, das mir auch bei Audit Attestation definitiv weitergeholfen hat.

Zurück im Heimathafen

Der Einsatz bei Audit Attestation war für mich eine absolut lehrreiche Erfahrung und eine echte Erweiterung meines Horizonts, die ich nur jedem empfehlen kann. Durch das Rotationsprogramm AuditXPERIENCE bekommt man einen tiefen Einblick in verschiedene fachliche Themen und erlangt nicht nur die nötigen Skills, sondern lernt auch unterschiedliche Herangehensweisen und Blickwinkel kennen. AbsolventInnen und Young Professionals legen mit einer Job Rotation so den Grundstein für ein künftiges Netzwerk, das für den eigenen beruflichen Erfolg entscheidend ist. Ich selbst bin jetzt noch viel besser vernetzt und profitiere total davon. In unserer Münchner Niederlassung finden ca. alle drei Monate sogenannte „Audit Happy Hours“ statt, mit allen Audit-KollegInnen der Region. Da kenne ich nun viel mehr Leute, mit denen man sich austauschen kann. Diesen Teamspirit möchte ich keinesfalls missen. Zwar will ich meinen Heimathafen Finance Advisory nicht dauerhaft verlassen, trotzdem bin ich für eine weitere Job Rotation immer offen, schließlich gibt es bei KPMG noch so viel mehr zu entdecken.

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Das Rotationsprogramm AuditXPERIENCE im Überblick:

Die Job Rotation innerhalb von Audit fördert die übergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung mit Deinen KollegInnen und unterstützt Dein ganzheitliches Wissen „on the job“ – fachlich, prozessual und vertrieblich. So kannst Du abseits von klassischen Karrierewegen Deinen individuellen Weg gehen. Klingt gut? Hier noch einmal die wichtigsten Fakten für Dich:

Teilnehmen darfst Du als DirekteinsteigerIn (bis zwei Jahre Berufserfahrung) oder Young Professional (ab drei Jahre Berufserfahrung).

Die erste Rotation erfolgt idealerweise nach Deiner ersten Busy Season.

Der Zeitraum sollte mindestens 3 Monate betragen.

Deine persönlichen Präferenzen kannst Du einfach im Vorfeld mit Deiner Führungskraft besprechen.

Die Rotation erfolgt in der Regel an Deinem Heimatstandort.

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