Nachgehakt: 6 ganz persönliche Home-Office-Tipps von uns

Home-Office ist ein Trendthema in der heutigen Arbeitswelt. Auch bei KPMG ist die Arbeit von zu Hause für unsere Mitarbeiter möglich. Doch worauf sollte man eigentlich achten, wenn man in den eigenen vier Wänden arbeitet? Was sollte man unbedingt vermeiden, damit der Arbeitstag am Ende auch wirklich produktiv wird? Wir haben uns bei unseren KPMG-Kollegen einmal umgehört und die besten Tipps für Dich zusammengefasst.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Home-Office. Endlich mal so richtig ausschlafen und erst gegen Mittag anfangen zu arbeiten? Nein. Du solltest Dir immer vor Augen halten: Ob zu Hause oder im Büro – Arbeitstag ist Arbeitstag. Klar, im Home-Office hast Du die Möglichkeit, Dir Deine Zeit freier einzuteilen, und auf ein ausgiebiges Frühstück am eigenen Tisch musst Du beispielsweise nicht verzichten. Doch das richtige Zeitmanagement ist das A und O. Je länger Du damit wartest, in den Arbeitstag zu starten, desto mehr sinkt die Motivation, es überhaupt zu tun. Wer übrigens direkt morgens loslegt, ist erwiesenermaßen über den ganzen Tag gesehen produktiver. Und je früher Du anfängst, desto eher kannst Du wahrscheinlich auch Deinen Feierabend einläuten.

Eine Frage der Technik

Im Home-Office ist es wichtig, dass bestimmte technische Voraussetzungen gegeben sind. Wie steht es beispielsweise um die Download- und Upload-Geschwindigkeit Deiner Internetverbindung? Solltest Du öfter größere Dateien empfangen, verschicken oder downloaden, ist es wichtig, dass Du zu Hause eine gute Internetleitung hast. Darüber hinaus sollte immer ein Telefon griffbereit sein – genau wie die Telefon-/Handynummern Deiner Kollegen. Welchen Rechner benutzt Du? Oft bietet es sich an, seinen Arbeitsrechner mit nach Hause zu nehmen, weil darauf meist die benötigten Programme bereits installiert sind. Nutzen Du und Deine Kollegen schon ein Tool, über das Ihr auch Videokonferenzen führen könnt? Fragen über Fragen – auf die Deine IT-Abteilung aber ganz bestimmt Antworten liefert. Sprich sie doch einfach mal darauf an, um in Deinem Zuhause die besten Voraussetzungen fürs Home-Office zu schaffen.

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Klare Ziele setzen

Okay, Du bist zu Hause. Deine Kollegen sind aber dennoch auf Dich angewiesen. Solltest Du planen, mehrere Tage im Home-Office zu verbringen, ist es deshalb ratsam, sich hin und wieder trotzdem mit den Kollegen zu treffen. Selbst ein kurzes Online-Meeting via Skype kann Euch da manchmal schon weiterbringen. Besonders wichtig ist, dass Ihr untereinander klare Ziele definiert. Zu wann soll was fertig sein? Hinter dieser und ähnlichen Fragen sollte im Idealfall kein Fragezeichen mehr stehen, wenn Du von zu Hause aus arbeitest. Also, bleib ein Teamplayer, auch wenn Du alleine im Home-Office sitzt. Und nie vergessen: Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Respekt sind auch dann wichtig, wenn man sich nicht direkt gegenüber sitzt.

Disziplin, bitte

Jeder, der schon einmal im Home-Office gearbeitet hat, weiß, wie leicht es ist, sich ablenken zu lassen. Immerhin ist der Fernseher nur wenige Meter entfernt – genauso wie der Staubsauger. Unser Tipp: Konzentrier Dich auf Deine Arbeit. Wärst Du gerade nicht im Home-Office, könntest Du ja auch kein TV schauen. Oder Dich um den Haushalt kümmern. Bist Du erst einmal abgelenkt, ist es außerdem umso schwieriger, den Arbeitsrhythmus wieder aufzunehmen. Natürlich brauchen vor allem Kinder und auch Haustiere Deine Aufmerksamkeit, keine Frage. Nur die Ablenkungen, die sich vermeiden lassen, solltest Du in jedem Fall ausblenden.

Zeit für eine Pause

Ablenkungen sind nicht gut – kleine gezielte Pausen umso besser. Vor allem mittags tut es gut, den Laptop einmal zuzuklappen und das Home-Office zu verlassen. Vertritt Dir draußen ruhig kurz die Beine. Das hilft, neue Energie für die weitere Arbeit zu tanken. Auch während Deines Tages im Home-Office solltest Du zwischendurch kurze kleine Pausen einlegen. Mach Dir einen Kaffee oder nutz die Zeit, um neuen Sauerstoff in die eigenen vier Wände zu lassen. Aber Vorsicht: Unsere Kollegen raten Dir, einen großen Bogen um den Kühlschrank zu machen. Ein beherzter Biss in frisches Obst hingegen kann nie schaden. Ganz im Gegenteil.

Endlich Feierabend

Du hast es geschafft. Ein produktiver Arbeitstag neigt sich dem Ende zu. Was Du nun mit Deiner Freizeit anfängst, liegt ganz an Dir. Nur ein Tipp von unseren Kollegen: Wenn Du Feierabend machst, dann mach ihn auch richtig. Trenn, wie schon bei Deinem Start in den Home-Office-Tag, Berufliches von Privatem. Signalisiere Dir einfach selbst, dass Du nun abschalten darfst und nicht mehr an die Arbeit denken musst. Dabei können auch Rituale helfen: Schließ beispielsweise nach getaner Arbeit die Tür zum Arbeitszimmer ab – so schließt Du auch gedanklich mit dem Home-Office ab. Jetzt ist es Zeit, Dich neu aufzuladen, um am nächsten Tag mit voller Energie in einen neuen Arbeitstag zu starten – ob im Büro oder zu Hause.

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