Gap Year in Australien - KPMG

Hast Du Dich, wie Annika Neuhaus, für eine Auszeit nach dem Abitur, ein sogenanntes Gap Year, entschieden, kommt früher oder später die Frage auf – Was machst Du danach? Wie findest Du die passende Ausbildung oder das passende Studium? Durch ein Praktikum bei KPMG erfuhr Annika, dass sie ihren Ausbildungsvertrag bei KPMG schon ein Jahr vorher unterzeichnen konnte und so hatte sie die Möglichkeit, ihr Gap Year stressfrei zu genießen.

Wie es dazu gekommen ist und ob Annikas Weg auch etwas für Dich wäre, erfährst Du im Interview mit ihr.

Vor dem Gap Year – Praktikum und Ausbildungsvertrag

Annika, wie bist Du auf die Idee gekommen, Dich bei KPMG für ein Praktikum im Bereich Recruiting zu bewerben?

Für mich war schon während meiner Schulzeit klar, dass ich für etwa ein Jahr nach Neuseeland und Australien gehen möchte. Allerdings wollte ich am liebsten schon im Vorfeld klären, was ich nach meiner Rückkehr machen werde. Über Bekannte hatte ich von dem sechswöchigen Orientierungspraktikum bei KPMG erfahren und da ich sogar die Chance hatte, dafür von meiner Heimatstadt Düsseldorf nach Berlin zu gehen, probierte ich es 2017 nach meinem Abitur aus.

Warum hast Du Dich für eine Ausbildung entschieden, statt zum Beispiel für ein Duales oder Vollzeit-Studium? Welche Alternativen hattest Du sonst in Erwägung gezogen?

Dass ich eine Ausbildung absolvieren möchte, stand bereits vor meinem Praktikum für mich fest. So hatte ich die Möglichkeit, mich erstmal beruflich zu orientieren, bevor ich ein Studium begonnen hätte, das mir vielleicht gar nicht gefallen hätte. Die Entscheidung wurde zusätzlich durch mein Praktikum bekräftigt, denn hier erhielt ich sechs Wochen lang einen guten Einblick in die zwei Verwaltungsbereiche Recruiting und Training Operations in der Personalabteilung. Dabei wurde mir aufgezeigt, wie vielseitig die Ausbildung in der Verwaltung ist. Vor allem die Möglichkeit eine Zusatzqualifikation als Europakauffrau zu machen, begeisterte mich sehr.

Wann hast Du Dich für eine Ausbildung im Bereich Büromanagement bei KPMG entschieden?

Das habe ich erst während meines Praktikums entschieden. Zum einen habe ich mich von Anfang an bei KPMG sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt und zum anderen hat mir die Arbeit im Büro wahnsinnig viel Spaß gemacht. Meine jetzige Ausbilderin, mit der ich zu dem Zeitpunkt schon zusammengearbeitet habe, schlug mir damals vor, meinen Ausbildungsvertrag schon vor meinem Gap Year zu unterschreiben. Die Chance, eine gute Ausbildung in einer coolen Stadt zu machen und dabei mein eigenes Geld zu verdienen, konnte ich mir nicht entgehen lassen. Hinzu kam die Sicherheit, vor meinem Auslandsaufenthalt alles Nötige geklärt zu haben. Das war eine große Erleichterung und auf jeden Fall stressfreier – eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereut habe.

Während des Gap Years – Work & Travel in Neuseeland und Australien

Erzähl von Deinem Auslandsjahr – wo warst Du überall, wie lange warst Du unterwegs und was hast Du so erlebt?

Zuerst verbrachte ich acht Monate in Neuseeland und reiste im Anschluss noch für einen Monat nach Australien. Vor meiner Reise hatte ich noch nicht viel geplant und wollte mir den Ablauf meines Gap Years noch offen halten. Mein Ziel war es, in Neuseeland zunächst Work & Travel zu machen, um dann in Australien nur reisen zu können. Ich melkte Kühe, pflückte Blaubeeren, pflegte Weinfelder und noch viel mehr. Am meisten Spaß machte es mir in einem sogenannten Working Hostel, in dem dir Arbeit vermittelt wird. Dort verbrachte ich zwei Monate und lernte tolle Leute kennen. Es war eine wertvolle Erfahrung für mich.

Ausbildungsstart bei KPMG

Wie schwer fiel Dir die Umstellung von Gap Year und Reisen auf eine Ausbildung? Hast Du leicht in den neuen Alltag reingefunden?

Der erste Monat ist mir tatsächlich nicht so leicht gefallen, immerhin hatte ich in Australien und Neuseeland keinen geregelten Tagesablauf und genoss eine Freiheit, die man mit einer täglichen Arbeitszeit von acht Stunden natürlich nicht mehr hat. Zu Beginn meiner Ausbildung kannte ich noch niemanden in Berlin und alles war noch sehr neu für mich. Aber dadurch, dass wir Azubis von KPMG seit dem ersten Tag an die Hand genommen worden sind, habe ich relativ schnell in meinen neuen Tagesablauf reingefunden. KPMG veranstaltet für die Azubis regelmäßige Treffen, bei denen wir einander kennenlernen können. Auch die interne Rotation, durch die ein Azubi alle drei Monate in eine neue Abteilung kommt, trägt dazu bei, dass man andauernd neue Leute kennenlernt.

Welchen Tipp/Ratschlag hast Du für Abiturienten, die sich noch unsicher sind, ob sie ein Gap Year machen oder ob sie eine Ausbildung machen wollen?

Ich empfehle jedem ein Gap Year zu machen und würde es selber sofort wieder tun. Nach dem Abitur ist man noch so jung, da sollte man sich die Zeit nehmen, um die Welt zu erkunden und seine Komfortzone zu verlassen. Meiner Meinung nach ist es außerdem sinnvoll, sich, wenn möglich, schon vor seiner Abreise darum zu kümmern, was man danach machen möchte. Eine Ausbildung ist eine tolle Chance, um jede Menge Praxiserfahrung zu sammeln und sich so beruflich zu orientieren. Bei KPMG haben wir nach der Ausbildung viele Möglichkeiten – der direkte Einstieg oder ein duales Studium. Ich kann jedem nur empfehlen, sich intensiv mit den ausgeschriebenen Stellen auseinanderzusetzen und den direkten Austausch mit dem Wunschunternehmen zu suchen.

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