Egal ob man seine ersten beruflichen Schritte macht oder den Arbeitgeber wechselt – ein erster Arbeitstag ist immer eine besondere Situation. Doch wie stellt man sich bestmöglich darauf ein? Welche Ratschläge helfen, um sich auf den Einstieg vorzubereiten? Wir verraten Dir unsere 3 besten Tipps.

Tipp 1: Der erste Eindruck zählt

Du hast es geschafft. Im Bewerbungsgespräch hast Du alle von Dir überzeugt und heute ist nun Dein erster Arbeitstag. Doch was Du bedenken solltest: Erst jetzt musst Du den Rest Deiner zukünftigen Kollegen von Dir überzeugen. Dein erster Arbeitstag ist dabei besonders wichtig. Denn so, wie Du Dich an diesem Tag gibst, werden Dich viele – oder zumindest einige – lange in Erinnerung behalten. „Ach, bist Du nicht derjenige, der an seinem ersten Tag zu spät kam?“ – So möchtest Du bestimmt nicht „abgestempelt“ werden. Das wirst Du auch nicht, wenn Du diese einfachen Regeln befolgst: Erscheine in jedem Fall pünktlich. Nutze Pausen, um mit anderen ins Gespräch zu kommen. Stell Dich Deinen neuen Kollegen höflich vor. Sei offen und kontaktfreudig. Das alles verschafft Dir schon einmal einen guten ersten Eindruck. Und der bleibt dann bei vielen genauso lange in Erinnerung.

Tipp 2: Augen und Ohren offen halten

Dein erster Arbeitstag. Tipps, wie Du ihn bestmöglich bestreitest, hast Du Dir vielleicht schon eingeholt. Vielleicht hast Du Dir diesen Tag auch schon vorab ausgemalt. Schließlich hast Du ja bereits im Vorstellungsgespräch so einiges über Deinen neuen Arbeitgeber erfahren. Die Praxis sieht aber meistens noch ein wenig anders aus als die Theorie. Deshalb empfehlen wir Dir: Beobachte Dein Umfeld erst einmal. Wie sind die Abläufe und Strukturen? Wer macht mit wem zusammen Mittagspause? Wie ist generell der Umgang untereinander? Duzt man sich? Bereits Dein erster Arbeitstag hält viele spannende Informationen für Dich bereit, die Dir bei Deiner weiteren Zeit im Beruf sehr gut weiterhelfen können. Erkundige Dich auch ruhig nach bestimmten Themen oder Abläufen. Das vermittelt einen guten Eindruck. Nur zu aufdringlich solltest Du nicht sein. Unser Tipp: Frag immer nach. Aber notiere Dir wichtige Informationen oder Fragen auch gern direkt, beispielsweise die Namen oder Durchwahlnummern wichtiger Kontaktpersonen. Gerade in den ersten Tagen prasseln viele neue Informationen auf Dich ein. Da hilft es nur, das Wichtigste schriftlich festzuhalten.

Tipp 3: Immer mit der Ruhe

Gerade wenn wir aufgeregt sind, neigen wir dazu, selbst zu viel zu reden. Es ist ja auch gut, seinen neuen Kollegen etwas von sich preiszugeben. Aber achte darauf: Es ist Dein erster Arbeitstag. Und da haben Plaudereien aus dem Nähkästchen nicht wirklich etwas zu suchen. Vor allem solltest Du vermeiden, über Deinen Ex-Arbeitgeber zu sprechen – oder gar zu lästern. Sei interessiert, aber nicht übermotiviert. Du hast ja schließlich noch eine Menge Zeit vor Dir, um Deine neuen Kollegen ausgiebiger kennenzulernen beziehungsweise Ihnen mehr von Dir preiszugeben. Bleib also einfach gelassen. Auch was die Organisation angeht: Zum Start in den Beruf kommt es nicht selten vor, dass beispielsweise ein Passwort noch nicht eingerichtet ist, erst ein neuer Bildschirm organisiert werden muss oder Deine Kollegen so eingespannt sind, dass sie nicht die Zeit für Dich haben, die sie gerne hätten. Falls es so kommt: alles halb so wild. Nutze die Zeit doch stattdessen, Dich in anderen Teams vorzustellen, Dich mit dem Unternehmen und Mandanten vertraut zu machen oder einfach, um Neues kennenzulernen.

Dein erster Arbeitstag ist aber auch ein Tag, auf den Du Dich nie zu 100 Prozent einstellen kannst. Wichtig ist, dass Du nicht allzu hohe Erwartungen an andere hast. Und vor allem nicht an Dich selbst. Dann sollte eigentlich nichts schiefgehen.

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