Über den Dächern der verbotenen Stadt in Beijing China

Digitalisierung und Globalisierung sind bei KPMG keine Buzzwords, sondern richtungsweisende Trends. Sie stellen unsere Berater vor fachliche und interkulturelle Herausforderungen und bieten ihnen gleichzeitig die Chance, sich gemeinsam grenzüberschreitend weiterzuentwickeln. So zum Beispiel Patrick Wezel, Manager im Bereich Deal Advisory, der kurz vor seiner Entsendung ins Ausland – genauer: nach China – steht. Doch wie kam es dazu?

Patrick wusste schon während seines BWL-Studiums, wo seine Stärken liegen: im Umgang mit Zahlen und Menschen. Deshalb entschied er sich nach ein paar Jahren Praxiserfahrung für eine Karriere als Berater im Bereich Deal Advisory bei KPMG. Sein Team „Restructuring“ berät Unternehmen in Veränderungssituationen und wird häufig von Mandanten als Feuerwehr an den Krisenherd gerufen. Eine Expertise, mit der sich Patrick für die „Mission China“ qualifiziert hat.

Wie sich Patrick auf seine Entsendung ins Ausland vorbereitet und was seine Tätigkeit als Berater für Restrukturierung bei KPMG so spannend macht, erzählt er im Interview.

Patrick, Du arbeitest seit fünf Jahren im Bereich Deal Advisory bei KPMG. Was macht Deinen Job so einzigartig?

Ich würde sagen zwei Dinge: das Zwischenmenschliche und die Projektarbeit. Meine Beratertätigkeit stellt mich täglich vor neue Herausforderungen und verlangt – neben der fachlichen Kompetenz – vor allem Sensibilität im Umgang mit Mandanten.

Im Bereich Deal Advisory habe ich mich bewusst für das Team Restructuring entschieden, in dem wir Unternehmen in Schieflage beraten. Alles was „brennt“ und eilt, finde ich super spannend.

Welche Herausforderungen bietet der Job im Restructuring für Dich?

Wir müssen uns sehr schnell in unterschiedliche Branchen und Problemstellungen hineindenken und einarbeiten. Unser Aufgabenspektrum ist immens vielfältig und reicht von der Performance-Verbesserung eines Mandanten, finanzieller und operativer Restrukturierung, bis hin zur formalen Liquidation von Unternehmen oder Unternehmensteilen. Das klingt erstmal sehr nüchtern, ist aber in der Praxis ein emotionaler Drahtseilakt: Wenn wir zum Beispiel Familienunternehmen mit einer langen Firmenhistorie beraten, sind Diskussionen unter hohem Zeitdruck oft gefühlsgeladen.

Welche Fähigkeiten musst Du für den Job mitbringen?

Um die nötige Restrukturierung trotz der eben genannten Umstände in die richtigen Bahnen zu lenken, brauchen meine Kollegen und ich viel Fingerspitzengefühl, Fachwissen, sowie das Vertrauen unserer Mandanten. Letzteres haben wir uns mit langjähriger Erfahrung, fundiertem Zahlenverständnis und Weitblick erarbeitet.

Ansonsten glaube ich, dass in meinem Job eine gute Portion Selbstbewusstsein – selbstverständlich ohne Arroganz – auch vorhanden sein muss. Von den anderen Service Lines unterscheidet uns, wie ich finde: Du hast im Restructuring bereits sehr früh in der Karriere sehr viel Kontakt zu Entscheidungsträgern des Mandanten, die Du in einer Krisensituation begleitest und Dich gemeinsam mit ihnen der Herausforderung stellst.

Demnächst steht Deine Entsendung ins Ausland, nach China, an. Wie kam es dazu?

Ich wollte das schon lange, habe mich dann verstärkt dahintergeklemmt und mich intern für die Entsendung ins Ausland beworben. Ein Secondment machen zu können, ist ein Mehrwert, den vor allem eine global vernetzte Unternehmensberatung ihren Mitarbeitern bieten kann – und war eines der wichtigsten Motive für meine Bewerbung bei KPMG.

Am sogenannten „Deal Advisory Swap Program“ können Mitarbeiter teilnehmen, die mindestens zwei Jahren Erfahrung in einer sogenannten „Service Line“ gesammelt haben, wie z.B. bei Restructuring im Bereich Deal Advisory. Gute Performance Ratings schaden natürlich auch nicht (lacht). Im Grunde genommen ist das ein globales Austauschprogramm zwischen den Netzwerkgesellschaften von KPMG. Mitarbeiter unterstützen international aufgestellte Mandanten im Ausland für einen vorab definierten Zeitraum von drei bis zwölf Monaten oder von einem bis drei Jahren.

Ich werde für sechs Monate die Kollegen von KPMG, China begleiten und deren KPMG-Offices in Hongkong, Guangzhou und Shanghai besuchen. Eine Challenge, auf die ich mich schon sehr freue.

Stand China denn für Deinen Auslandseinsatz ganz oben auf Deiner Favoriten-Liste?

Absolut, China entwickelt sich in rasantem Tempo zu einer der führenden Wirtschaftsnationen und spielt eine Vorreiterrolle im Bereich Digitalisierung. Für europäische Unternehmen, wie auch KPMG, ist es entscheidend, in China rechtzeitig ein tragfähiges Netzwerk aufzubauen, um Mandanten in den entscheidenden Fragen unserer Zeit, wie Globalisierung und Digitalisierung, kompetent beraten zu können.

Welche Tragweite Chinas Wachstumstempo für uns hat, erfuhr ich in den vergangenen zwei Jahren bei KPMG hautnah: ich war in der Zeit in drei Projekten involviert, bei denen zum Schluss ein chinesischer Käufer vor der Tür stand.

Könnte man Deine neue Rolle bei KPMG als „China-Experte“ beschreiben?

Eher als Botschafter. Meine Kollegen der chinesischen Netzwerkgesellschaft wünschen sich, dass ich Case Studies relevanter Projekte aus den Bereichen Restrukturierung und Performanceverbesserung mitbringe. Diese Fallstudien werde ich in Form von Trainings vorstellen, bei denen ich unsere wichtigsten Learnings herausarbeite:

Wie sind wir Projekte angegangen? Welche Stakeholder und Interessensgruppen mussten gemanagt werden? Was sind mögliche Fallstricke, die entlang der Projekte passieren können und wie umgehen wir diese? Welche „Deliverables“, also Leistungen, sollen wir am Schluss abliefern? Wie arbeiten wir hier im Vergleich zu anderen KPMG-Firmen?

Andersherum gilt natürlich genauso, dass ich aus den Erfahrungen meiner chinesischen Kollegen lernen will, und dieses Wissen mit meinen deutschen Teammitgliedern teilen werde.

Unternehmenspolitische, juristische und natürlich auch kulturelle Besonderheiten gibt es in China sicher viele. Wie bereitest Du Dich auf Deine spannende Mission vor?

Ich habe natürlich die oben erwähnten Fallstudien im Gepäck, aber auch Reiseführer und einen Business-Knigge gegen lauernde Fettnäpfchen. (lacht)

Ansonsten lasse ich mich überraschen und freue mich vor allem auf den interkulturellen Austausch. Ich möchte Land und Leute kennenlernen, wenn es die Zeit erlaubt noch ein bisschen herumreisen und erfahren, wie Menschen mit einer komplett anderen Kultur und Geschichte denken und handeln. Am Ende der sechs Monate kehre ich dann hoffentlich mit einem gut gefüllten Koffer voll Erfahrungen und Erlebnissen nach Frankfurt zurück.

Internationale Zusammenarbeit wird bei KPMG ja ohnehin großgeschrieben…

Natürlich, die Globalisierung fragt nach international versierten Beratern. Da es KPMG-Gesellschaften in 154 Ländern gibt, haben unsere Mitarbeiter die Chance, auch Mandanten im Ausland zu unterstützen. So habe ich in den vergangenen zwei Jahren vor meinem Auslandseinsatz schon mit internationalen Teams aus London und Indien zusammengearbeitet.

Dieses Jahr war ich für Mandanten bereits in London, Amsterdam, Paris, New York und Malaysia. Menschen mit so unterschiedlichen Backgrounds kennenzulernen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, hat mich auch persönlich sehr bereichert. Bewerber, die wie ich ihren interkulturellen und fachlichen Horizont erweitern und als GameChanger den Unterschied machen wollen, sind bei KPMG also genau richtig.

Vielen Dank für das Gespräch, Patrick!

Wenn Du wie Patrick in einem internationalen, wachstumsstarken Beratungsumfeld arbeiten möchtest, dann bewirb Dich für die Mission Deines Lebens. Werde Teil des globalen GameChanger-Teams im Bereich Deal Advisory und freue Dich auf komplexe und „grenzüberschreitende“ Herausforderungen. Mehr über das Entsendungsprogramm von KPMG liest Du auf unserer Themenseite.

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