Mann bei der Arbeit in einer Autodabrik

Ist die Automobilindustrie am Ende? Nein, sie steht vor einem Neuanfang! In nur wenigen Jahren könnte sich der Motor der deutschen Industrie vom „Hardware-Hersteller“ zum „Mobilitätsdienstleister“ wandeln. Experten glauben, dass das Auto als privates Prestigeobjekt bald ausgedient hat und größtenteils durch smarte Fahrdienste ersetzt werden könnte.

Was diese Entwicklung für KPMG’s Kunden aus der Automobilbranche bedeutet, weiß Sergey Igrushin, Senior Manager, Deal Advisory, Strategy bei KPMG. Er berichtet vom historischen Wandel der Automobilindustrie und erklärt, welche Rolle die GameChanger von Deal Advisory bei KPMG dabei spielen.

Deal Advisory: Strategien entwickeln und umsetzen

Mein Team im Bereich Deal Advisory bei KPMG unterstützt Kunden bei zukunftsweisenden Entscheidungen: Bei Transaktionen, Transformationen, Übernahmen oder strategischen Neuausrichtungen, die teils kurz und intensiv, teils langfristig und strategisch ausgerichtet sind. Häufig benötigen unsere Mandanten sehr kurzfristig eine Potenzialanalyse. Zum Beispiel beim Kauf oder Verkauf eines Industrieunternehmens. Umfangreiche Strategie-Projekte erstrecken sich dagegen oft über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen oder länger, beispielsweise, wenn wir gemeinsam mit einem Mandanten Wachstums- oder Portfoliostrategien erarbeiten.

Dieses zukunftsweisende Themengebiet ist momentan vor allem für Mandanten aus der Automobilindustrie hoch spannend und bietet unseren (künftigen) Mitarbeitern völlig neue Chancen. Und das nicht nur über Wochen, sondern über Jahre hinweg!

Vom Fortbewegungsmittel zur Mobilitätslösung

Noch gilt das Auto überwiegend als Statussymbol für den Privatgebrauch. Doch Mobilität und das urbane Leben werden diese Sichtweise in Zukunft enorm verändern. Themen wie Elektromobilität, Carsharing und der Verbrennungsmotor als „Auslaufmodell“ stellen die Automobilindustrie vor völlig neue Herausforderungen. Eine Revolution, die wir als Mitarbeiter von KPMG im Bereich Deal Advisory begleiten, ja sogar prägen können und sollen.

Dabei haben wir als Beratungsunternehmen einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Industrie: Automobilhersteller kennen nur eine Seite der Medaille, wir agieren dagegen aus der Vogelperspektive. Wir beobachten und analysieren die wichtigsten Entwicklungen in der gesamten Automobil- und Technologiebranche, vergleichen verschiedene Ansichten und können unseren Mandanten so eine 360-Grad-Beratung bieten.

Kompetenzzentrum Automotive

So haben wir zum Beispiel erkannt, dass sich in hoch entwickelten Ländern schneller bedeutende Veränderungen zeigen. Das betrifft insbesondere Themen wie autonomes, vernetztes Fahren und Elektromobilität. Diese Prozesse werden je nach Land in unterschiedlicher Geschwindigkeit und Ausprägung ablaufen. Auch der Kreis der Beteiligten wächst. Neben den klassischen Automobilherstellern gibt es noch weitere, wichtige Spieler:

Technologiekonzerne wie Google oder Apple, Staaten, Städte und Kommunen, die die Infrastruktur bereitstellen, Regierungen, die die Gesetzgebung anpassen und letzten Endes Nutzer, die Veränderungen akzeptieren müssen.

Kooperieren statt konkurrieren

Gerade weil so viele Akteure auf dem Automobilmarkt unterwegs sind, werden Kooperationen immer wichtiger. Zum Beispiel erlauben strategische Partnerschaften von Automobilherstellern und Technologiekonzernen mehr Flexibilität beim Aufbau neuer Systeme. Doch auch in einem schrumpfenden Markt, wie dem für Verbrennungsmotoren, können Marktteilnehmer von Synergien profitieren, Kosten senken und bessere Kapazitätsauslastungen erzielen.

Schließlich wird der Verbrennungsmotor nicht von heute auf morgen verschwinden, sondern im Lauf der kommenden 15 bis 20 Jahre langsam von neuen Antriebsformen abgelöst werden.

Beide Bereiche – die mobile (R-)evolution und der Verbrennungsmotor als „last man standing“ –

stellen unsere Mitarbeiter vor die spannendste Herausforderung, die der Automobilsektor in den kommenden Jahrzehnten zu bieten hat: die Neuordnung einer gesamten Branche, in der alle Teilnehmer versuchen, ihren Platz zu finden.

Bei KPMG verstehen wir uns als globales Kompetenzzentrum für den Bereich Automotive und beraten unsere Mandanten in Fragen der „alten“ und „neuen“ Welt. Neben klassischen Themen wie der Optimierung von Kapazitätsauslastungen, Kosten und Wertschöpfungsketten, geht es künftig vermehrt um Kooperationen, Akquisitionen und Joint Ventures. Ein enorm vielseitiges Aufgabengebiet, für das wir Absolventen und Young Professionals suchen: echte Teamplayer mit Leidenschaft für Mobilitätsthemen und dem „Drive“, Visionen zu konzipieren, zu entwickeln und umzusetzen.

Automobile Zukunft gestalten

Payment-Systeme, Carsharing, Ride Hailing: Das sind nur ein paar Beispiele für zukunftsweisende Geschäftsmodelle, die wir gemeinsam mit unseren Mandanten – führenden, deutschen Automobilkonzernen – analysieren und strategisch begleiten.

Bei Ride Hailing, dem Geschäftsmodell von beispielsweise Uber, geht es auch darum, die Bewegungsmuster von Taxi-Fahrern und Nutzern auszuwerten. Daraus ermitteln wir, welche neuen Geschäftsmodelle unser Kunde auf Basis dieser Daten aufbauen kann.

Auch Payment-Systeme oder Parking-Aggregatoren (Parking-Apps) sind Themenbereiche, die in der Automobilbranche und der Strategieberatung von morgen eine wichtige Rolle spielen werden. Genau wie unsere (künftigen) GameChanger, die bei KPMG näher am Puls der Zeit sind, als in der Industrie: Bei einem Automobilkonzern können Absolventen an einer dieser Visionen arbeiten, sie vertiefen, entwickeln und umsetzen.

Bei uns haben Neueinsteiger den großen Vorteil, verschiedene Konzepte auf einem höheren Level zu validieren und zu schärfen.

Erst Generalist, dann Spezialist

Für dieses spannende Tätigkeitsfeld suchen wir Bewerber und Bewerberinnen mit einem klassischen BWL- bzw. VWL-Abschluss sowie Quereinsteiger mit naturwissenschaftlichem Hintergrund. Wenn die fachlichen Kompetenzen passen, testen wir in Interviews auf Soft Skills wie Business-Sense, eine strukturierte Denk- und Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Kommunikationstalent. Also Stärken, die sowohl bei der Zusammenarbeit im Team als auch mit den Kunden von großer Bedeutung sind.

Wenn wir uns für einen Bewerber oder eine Bewerberin entschieden haben – und er oder sie sich für uns –, dann arbeiten wir in den ersten ein bis zwei Jahren an Projekten unterschiedlicher Industriebereiche. Das ist abwechslungsreich und lehrsam zugleich. Anschließend können sich die Mitarbeiter dann auf einen konkreten Bereich spezialisieren, beispielsweise die Automobilindustrie.

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