Wer kennt es nicht: Das nächste Meeting, eine Präsentation oder eine wichtige Argumentation steht kurz bevor und Dir fehlen noch immer Ideen. Aber ausgerechnet heute streikt Dein Kopf. Dir will partout nichts einfallen. Es ist, als ob Du eine Blockade im Kopf hättest. Natürlich könntest Du jetzt einfach verzweifeln. Stattdessen empfehlen wir Dir, die folgenden 6 Tipps zu beherzigen. Diese sollen Dir dabei helfen, innere Blockaden zu lösen und so wieder auf neue Gedanken zu kommen. Ob es wirklich hilft? Probiere es am besten selbst einmal aus.

Tief Luft holen

Für eine Blockade im Kopf ist oft Stress verantwortlich. Zeitdruck oder die Angst zu versagen sind dabei nur zwei von vielen möglichen Ursachen. Unsere Atmung ist ein entscheidendes Hilfsmittel, eben diese Stressreaktionen zu verringern. Wenn es mal wieder heiß hergeht, lehne Dich entspannt zurück und versuche länger aus- als einzuatmen. Atme beispielsweise drei Sekunden lang ein und sechs Sekunden wieder aus. Du wirst sehen: Deine Atmung kann tatsächlich Deine „Drehzahl“ reduzieren. Konzentriere Dich wirklich bewusst auf Deine Atmung und lass Deine Gedanken für eine Weile schweifen. Das kann schon ausreichen, um eine Blockade im Kopf zu lösen. Denn je entspannter Du bist, desto leichter kommst Du auch auf neue Gedanken. Das hilft nicht nur beim Yoga, sondern ist wirklich eine gute Übung für zwischendurch im Büro.

Kurze Pause einlegen

Was beim ersten Hören banal klingt, bewirkt oft wahre Wunder: Wenn Du in eine Situation kommst, in der absolut gar nichts mehr geht, lege eine Pause ein. Hol Dir einen Kaffee, halte einen Plausch mit einem Arbeitskollegen, versuche es vielleicht sogar einmal mit Power Napping oder geh im Idealfall einen Moment vor die Tür. Dein Gehirn nimmt dann mehr Sauerstoff auf, die Durchblutung Deines Körpers wird gefördert und gleichzeitig bringst Du Dich für einen kurzen Moment auf andere Gedanken. Betrachte eine Pause als eine Art kleinen Neustart, der Dir hilft, herunterzufahren und dabei Deine Gedanken neu zu sortieren. Reiß ruhig auch einmal die Fenster auf und nimm Dir bewusst ein paar Minuten Zeit, um eine mögliche Blockade im Kopf zu lösen.

Andere Meinungen einholen

Sollten Dir all diese Ideen nicht helfen, innere Blockaden zu lösen, dann ist das kein Beinbruch. Es gibt eben Situationen, in denen wir uns allein nicht weiterhelfen können. Das ist aber noch lange kein Grund aufzugeben: Sprich Deine Kollegen an. Frag jemanden, ob er kurz fünf Minuten Zeit hat – und sei es nur, um sich gemeinsam einen Kaffee zu holen. Berichte von Deinem „Problem“ und hol Dir eine zweite Meinung ein. Vielleicht weist Dich Dein Kollege auf Punkte hin, die Du bislang gar nicht in Betracht gezogen hattest. Oder er bringt Dich auf einen Gedanken, der dann zu einer neuen Idee führt. In den meisten Fällen hilft das, Deine Blockade im Kopf zu lösen. Und gegen ein gutes Gespräch mit den Kollegen ist ohnehin nichts einzuwenden.

Die Perspektive wechseln

Jetzt ist es soweit: Du hast Dich endgültig festgefahren. Aus dieser Sackgasse kommst Du alleine nicht raus? Versetz Dich doch einmal in die Lage eines Kollegen. Betrachte Deine Situation von außen: Ist Deine Lage wirklich so verzweifelt? Wird Dir Dein Vorgesetzter tatsächlich den Kopf abreißen? Woran kann es liegen, dass Du gerade nicht weiterkommst? Dieser Sichtwechsel kann helfen, eine Blockade im Kopf zu lösen, indem er Dir die Dramatik nimmt, die Situation entschärft. Er unterstützt Dich dabei, die ganze Angelegenheit ein wenig objektiver und somit auch klarer zu sehen. Apropos Perspektivwechsel: Vielleicht bringt Dich ja auch die zweite Ausgabe unseres Karrieremagazins auf andere Gedanken.

Gedanken zu Papier bringen

Den Kopf wieder frei zu bekommen, sollte man hin und wieder auch wörtlich nehmen. Das bedeutet: Wenn Du eine Blockade im Kopf hast, kann es helfen, all die Worte und Begriffe, die Du vor Augen hast, tatsächlich einmal niederschreiben. So bekommst Du im wahrsten Sinne des Wortes die Dinge aus dem Kopf. Schreibe einfach alle Wörter auf, die Dir gerade einfallen und die Dich möglicherweise blockieren. Zum Beispiel in Form einer Mindmap. Vielleicht hilft es Dir auch, diese zu zeichnen. Male das auf, was Dir gerade in den Sinn kommt – völlig egal was. Das reicht manchmal schon aus, um innere Blockaden zu lösen und wieder klar zu denken.

Alles konträr sehen

Statt positiv zu denken, fällt es unserem Gehirn in der Regel leichter, etwas negativ zu bewerten. Mach Dir das zunutze. Ein Beispiel: Du sollst Dir Maßnahmen überlegen, die den Berufseinstieg eines neuen Mitarbeiters angenehmer gestalten? Denk genau über das Gegenteil nach. Suche nach Worst-Case-Szenarien: Was müsstest Du tun, um einem Kollegen den Berufseinstieg so richtig zu vermiesen? Probiere es einmal aus – Du kommst zu viel mehr Ideen. Denn der Trick dahinter ist es, die gesammelten Ideen hinterher wieder ins Positive zu drehen. Ein guter Trick, um einer Blockade im Kopf entgegenzuwirken. Und obendrein macht es auch noch eine Menge Spaß.

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